h&p unternehmensgruppe

Herbstprogramm 2. Halbjahr 2018

  

Datum
Thema
Inhalt
ReferentIn
25.09.2018 Resilienzförderung – Welche Erfahrungen schützen Kinder? Ergebnisse der Resilienzforschung Im Seminar zur Resilienzförderung beschäftigen wir uns zunächst mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Resilienzforschung, vor allem der Kauai Längsschnittstudie  von Emmi Werner, den Forschungen Antonovskys zur Salutogenese und den Studien Csikszentmihalyis zum Thema „Glück“.

Im weiteren Verlauf des Tages beschäftigen wir uns mit Faktoren, die Kinder, insbesondere in Pflegefamilien und Erziehungsstellen, seelisch widerstandsfähig machen. Die theoretischen Punkte werden durch praktische Übungen ergänzt. Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch rundet den Tag

Frau von Reventlow
02.10.2018 Individuelle Zusatzleistungen wird in Kürze veröffentlicht
Frau Klebl-Haug
10.10.2018 Können oder wollen sie nicht- Zum Umgang mit herausfordernden Jugendlichen im pädagogischen Kontext Jugendliche mit oppositionellen oder gar aggressiven Verhaltensweisen stellen betreuende Pädagogen immer wieder vor größte Herausforderungen. Oft ist ein zurückweichen oder ein inkonsistentes und inkonsequentes Erziehungsverhalten zu beobachten. Im Laufe der Entwicklung werden diese Verhaltensweisen so zu einem sehr stabilen Persönlichkeitsmerkmal. Klarheit und Standfestigkeit sind dann immer wieder von anderen Professionen eingeforderte „Maßnahmen“. Doch so leicht und plausibel dies zunächst klingt, so leicht ist es in der praktischen Umsetzung keineswegs. Dabei dann auch noch empathisch zu bleiben, und die guten inneren Stimmen des Kindes zu Wort kommen zu lassen, ist eine große und bisweilen auch beängstigende Herausforderung.

Bei diesem Fachtag schauen wir gemeinsam auf die möglichen Hintergründe solcher Verhaltensweisen und deren Wirkungen auf Peer und damit konfrontierte Erwachsene. Auch werden wir uns verschiedene Krisenverlaufsmodelle anschauen und Möglichkeiten erarbeiten, wie in welcher Phase einer Krise interveniert werden kann. Die Reflektion des eigenen Kommunikationsverhaltens und Übungen zur körperlichen Zentrierung sind genauso Inhalt, wie kleine Rollenspiele zur Umsetzung des Gelernten.

Herr Nordhausen
30.10.2018 Traumatisierte Kinder in der Schule. Übergänge gut gestalten und begleiten. Für Kinder in Pflegefamilien oder Erziehungsstellen ist Schule in vielen Momenten eine enorme Herausforderung: oft können sie sich aufgrund der traumatischen Erfahrungen und der mangelnden sicheren Bindung aus der Herkunft nicht auf neue Erfahrungen, neue Menschen und das Unbekannte einlassen.

Im Seminar zum Thema „traumatisierte Kinder in der Schule“ beschäftigen wir uns mit verschiedenen Problemen und Herausforderungen, die vor allem Übergänge in der Schule, wie Lehrerwechsel, unterschiedliche Fachlehrer, weiterführende Schulen etc. auslösen. Ein weiterer fachlicher Schwerpunkt liegt in der Anwendung verschiedener Methoden aus der psychologischen Lerntherapie.

Neben praktischen Übungen und Methodeninput gibt es auch Raum zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

Frau von Reventlow
06.11.2018

 

Einführung in die Tätigkeit als pädagogische Fachkraft im familienanalogen Setting Der Fachtag richtet sich an die pädagogischen Fachkräfte der haug&partner unternehmensgruppe, die in Kürze eine Erziehungsstelle oder ein sozialpädagogisches Betreuungsangebot in häuslicher Gemeinschaft gründen werden oder vor Kurzem mit der Tätigkeit als Betreuungsstelle begonnen haben.

An diesem Fachtag werden unterschiedliche Themenbereiche besprochen und behandelt, die sich mit den Veränderungen im häuslichen Umfeld durch die Übernahme eines Betreuungsauftrages eines jungen Menschen ergeben:

Persönliche Voraussetzungen, fachliche Eignung und Familiendynamik, Anforderungen an den Sozialraum

  • Persönliche Voraussetzungen
  • Fachliche Eignung
  • Die eigene Familie und das soziale Umfeld

Anforderungen an eine öffentliche Person/ Familie

  •  Anforderungen durch den Träger
  • Anforderungen durch Heimaufsicht und Jugendämter
  • Umgang mit Krisen

Anforderungen an die PädagogInnen in der alltäglichen Tätigkeit

  • Anforderungen an den/ die PädagogIn in der Betreuungsstellenarbeit
  • Pädagogische Aspekte im familienanalogen Erziehungsstellen/ -Familienwohngruppenalltag
  • Anforderungen an die Alltagsgestaltung
  • Anforderungen an die Gestaltung eigener Freiräume

Der Fachtag wird geleitet von Herrn Donarski, Pädagogischer Leiter der conneXX GmbH und Herrn Scharmann, Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH.

Herr Jens Scharmann

Herr Michael Donarski

27.11.2018 Ressourchenorientierung in der pädagogischen Arbeit der Erziehungsstellen Der Begriff der Ressourcenorientierung ist eng mit dem Empowerment-Konzept verbunden und macht gegenwärtig in der Sozialen Arbeit Karriere. Empowerment in der pädagogischen Arbeit in Erziehungsstellen bedeutet Selbstbefähigung, Selbstbemächtigung, Stärkung von Eigenmacht und Lebenssouveränität. Im Mittelpunkt steht dabei eine „Pädagogik der Stärkung“, die Menschen befähigen soll, ihre Interessen selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu vertreten.

Ressourcen können verschiedener Art sein, so können wir auf personale, soziale und strukturelle Ressourcen zurückgreifen.

Nach einer theoretischen Einführung wird im Seminar vor allem das methodisches Handwerkszeug einer Pädagogik des Empowerments vorgestellt. In praktischen Übungen mit verschiedenen Materialien erarbeiten wir Zugänge zu den Themen Unterstützungsmanagement, Biographiearbeit, Förderung von Selbsthilfe etc. Der thematische Schwerpunkt liegt auf pädagogischen Alltagsproblemen in Erziehungsstellen.

Im Anschluss gibt es Raum zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

Frau von Reventlow
17.12.2018 Ich bleibe bei dir, auch wenn es schwierig wird! – Eine Einführung in das Konzept der „Neuen Autorität nach Haim Omer“ Immer wieder geraten Erziehungsverantwortliche in der Betreuung von jungen Menschen in konflikthafte Situationen. Dies ist völlig normal, schwierig wird es dann, wenn Konflikte chronifizieren, eskalieren und in Machtkämpfe münden. Die so entstehenden Eskalationsspiralen enden oft in Beziehungsabbrüchen und werden von Betroffenen aller Seiten als traumatisierende Ohnmachtserfahrung beschrieben. Das Konzept der „Neuen Autorität“ versucht durch die Wiederherstellung von pädagogischer Präsenz, Selbstkontrolle und mit Maßnahmen des gewaltlosen Widerstandes, eine Positionierung der Erwachsenen zu ermöglichen, die deeskalierend wirkt und die Handlungssicherheit wiederherstellt.

Der Fachtag soll praxisorientiert sein. Neben dem notwendigem theoretischen Input werden in verschiedenen Übungen erlebte Konflikte reflektiert. Im Hintergrund steht immer die Frage, wo Präsenz und Handlungsfähigkeit dabei verloren gegangen sind und wie diese wiederhergestellt werden können.

Herr Nordhausen

 

 

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