Sicher handeln in Konflikt- und Krisensituationen – Deeskalation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
Die digitale Fachtagsreihe „Sicher handeln in Konflikt- und Krisensituationen – Deeskalation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe“ fand am 16.09.2026 und am 23.09.2026 erfolgreich statt. Gemeinsam mit Martina Kohrn, Konflikt- & Resilienztrainerin für Jugendhilfe, Kita und Pflege, setzten sich die Teilnehmenden mit Möglichkeiten auseinander, Konflikte frühzeitig zu erkennen, deeskalierend zu kommunizieren und auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Im ersten Teil standen die theoretischen Grundlagen der Deeskalation sowie verschiedene Methoden zur Selbstregulation und zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Neben der deeskalierenden Kommunikation und dem bewussten Umgang mit den eigenen Emotionen wurden auch konkrete Methoden wie die Klopftechnik und der Butterfly Hug vorgestellt und praktisch erprobt. So konnten die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten kennenlernen, die sowohl im Umgang mit jungen Menschen als auch zur eigenen Stabilisierung eingesetzt werden können.
Der zweite Termin knüpfte daran an und legte einen stärkeren Fokus auf die praktische Anwendung. Besonders interessant und zugleich herausfordernd war für die Teilnehmenden die Auseinandersetzung mit der sogenannten Statuswippe und der Frage, wie der eigene Status in unterschiedlichen Situationen bewusst wahrgenommen und gesteuert werden kann. Anhand verschiedener Fallbeispiele wurden die Inhalte auf Situationen aus der Praxis übertragen und gemeinsam reflektiert. Der offene Austausch bot dabei Raum für unterschiedliche Perspektiven und konkrete Fragen aus dem beruflichen Alltag.
Wir bedanken uns bei Martina Kohrn und allen Teilnehmenden für die engagierte Mitarbeit, den offenen Austausch und die wertvollen Impulse für die praktische Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.